Wildspitze

Wildspitze

zwei Bergsteiger im schroffen Gelände. Im Hintergrund ist das Gipfelkreuz am Ende des leicht verschneiten Bergrückens zu sehen. Der Himmel ist leicht bewölkt.
viele verschneite Hochtour Berggipfel im Vordergrund sowie im Hintergrund. Der Himmel ist leicht bewölkt.
eine Seilschaft mit drei Personen auf einem Gletscher an der Wildspitze. Der Himmel ist bewölkt. Im Hintergrund sind kleine Gipfel zu sehen.
Eine Seilschaft mit fünf Personen beim Abstieg im felsigen Gelände von der Wildspitze

Auf den zweithöchsten Gipfel Österreichs zur Wildspitze

Am Freitag nach der Arbeit brechen wir noch nach Vent in Österreich zu unserer Hochtour auf, um den Anstieg auf die Breslauer Hütte zu machen. Der Aufstieg von Vent (1.885 m) ist aufgrund des beeindruckenden Panoramas kurzweilig und bereits nach 2,5 h treffen wir in der Hütte (2.844 m) ein. Genug Zeit für ein Feierabendbier auf der Sonnenterrasse.

Früher Start von der Hütte zur Wildspitze

Der Samstag beginnt sehr zeitig für uns und nach einem kurzen Frühstück sind wir bereits im Dunkeln zum zweithöchsten Gipfel Österreichs unterwegs. Die erste Gruppe sind wir aber nicht, denn vor uns entdecken wir zwei Seilschaften. Auch zurückblickend erkennen wir etliche Lichter die uns folgen, da der Hochtour Gipfel äußerst beliebt zu sein scheint. Der Weg ist ab der Hütte bis zum kleinem See gut markiert, doch danach verliert sich die Spur über die Geröllfelder etwas.

Steinmännchen weisen uns den Weg

Da aber die Sonne langsam aufgeht, entdecken wir hin und wieder ein Steinmännchen und finden somit den Weg immer wieder. Auf ca. 3.200 m kann man sich entscheiden auf der Seitenmoräne oder ein kurzes Stück auf dem Gletscher weiterzulaufen. Unsere Gruppe teilt sich etwas auf, so dass zwei von uns lieber die Steigeisen anziehen und den moderaten Anstieg über den Gletscher wählen. Da die Spalten offen liegen, ist das Anseilen hier nicht notwendig.

Gipfelanstieg zur Wildspitze über den Taschachferner

Das Ende des Gletschers ist steil, aber ein Drahtseil hilft hier beim Aufstieg zur Wildspitze. Dann biegen wir auf den Klettersteig (B/C) zum Mitterkarjoch ab. Der Einstieg ist die schwierigste Stelle der Hochtour, aber der Steig ist durchgängig gesichert und somit gut machbar. Wenig später erreichen wir den oberen Taschachferner und seilen uns an. Nach einer kurzen Querung des Gletschers erreichen wir den felsigen Gipfelaufbau und können wieder Abseilen. Das Material lassen wir am Wandfuß und nach einer leichter Kletterei kraxeln wir über den Westgrat zum Südgipfel, auf dem das Gipfelkreuz thront. Der Weg ist hier ganz logisch und nicht zu verfehlen. Über eine Stunde verbringen wir auf dem berühmten Gipfel (3.770 m) und geniessen die sagenhafte Aussicht und angenehm warme Sonnenstrahlen, bevor wir über die gleiche Route absteigen.

Abstieg der Hochtour nach Vent

Den Sonntag nutzen wir noch für eine kurze Sonnenaufgangstour vor dem Frühstück. In einer guten Stunde kann man von der Breslauer Hütte zum Gipfel Wildes Mannle wandern. Die Steigung ist moderat und man geniesst von da wirklich eine ganz tolle Sicht. Nach dem Frühstück steigen wir dann nach Vent ab und freuen uns über unser traumhaftes Wochenende

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ET: Oktober 2021

Wildspitze 3.768M Hochtour

  • Hochtour Wildspitze über Ostgrad
  • Startpunkt/Endpunkt:  Rofen P
  • Übernachtung: Breslauer Hütte
  • 1770HM/ Distanz 13,8KM, Schwierigkeit Schwer
  • Gletscher, wenig Spalten, Kletterstellen I+
  • Hochtourenausrüstung erforderlich

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