Bergsteigen

Jubiläums- grat

Jubiläumsgrat, September 2023 Charakter Jubiläumsgrat Das Erklimmen der Zugspitze gilt schon für viele Wanderer und Bergsteiger als große Herausforderung aufgrund der immensen zu bewältigenden Höhenunterschiede.…
zwei Bergsteiger am Jubiläumsgrat im sehr steilem Berggelände

Hochkalter

Hochkalter, September 2023 Der Hochkalter: Eine beeindruckende Bergtour im Berchtesgadener Land   Der Hochkalter, ein majestätischer Berg im Herzen des Berchtesgadener Landes, lockt Wanderer…
Gipfelanstieg in den Alpen

Watzmann Gratüber-schreitung

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Bergsteigen statt Wandern!

Wer war nicht schon einmal zum Wandern in den Bergen? Frische Bergluft und ein toller Ausblick von hoch Oben machen die Anstrengung mehr als wett. Während eine Bergwanderung einen schönen Einstieg in die luftige Höhe bietet, ist das Bergsteigen bereits ein wahrer Sport für Naturbegeisterte!

Die besondere Sportart

Bergsteiger wissen es genau: Einen Berg zu erklimmen ist nicht nur herrlich, sondern auch Arbeit für jeden Muskel des Körpers. Dabei bietet diese sehr sportliche Richtung mehr als das bekannte Erklimmen von Fels. Beim Bergsport gibt es verschiedene Arten, die einen immer zu neuen Herausforderungen antreiben. So hat der Bergsteiger zusätzlich zu felsigen Bergen die Wahl zwischen Bergsteigen in Eis und Gletscher sowie in Firn.
Diese Touren stellen bereits eine große Herausforderung dar. Doch die Größte liegt wohl im Höhenbergsteigen. Hier findet der Bergsport in den Regionen der Sieben- und Achttausender statt. Welche aufgrund des niedrigen Sauerstoffgehalts recht fordernd sind.

Bergspaß und Action

Schöttelkarspitze

Eine gute Möglichkeit zum Bergsteigen bietet die Schöttelkarspitze. Dieser 2050 Meter hohe Berg liegt im bayerischen Karwendel. Er gehört zur Soierngruppe. Der anspruchsvolle Auf- und Abstieg verlangt vom Bergsteiger Schwindelfreiheit, eine hohe Trittsicherheit sowie ausreichend Erfahrung. Die siebenstündige Tour führt von Krün aus zum Schwarzkopf. Von dort zur Felsenhüttl, weiter zum Seinskopf und zum Feldernkreuz. Sowie anschließend zur Schöttelkarspitze. Der Abstieg erfolgt über Soiernhaus, den Lakaiensteig und weiter zur Fischbachalm. Schließlich gelangt der Bergsteiger wieder in Krün an.

Krottenkopf

Für Bergsteiger bietet auch der Großer Krottenkopf eine gute Tour an. Dieser 2656 Meter hohe Berg ist der höchste Berg in den Allgäuer Alpen. Er gehört zu der Hornbachkette. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Eine gute Kondition sowie die richtige Ausrüstung und Erfahrung im alpinen Gelände ist ebenfalls unerlässlich.
Eine knapp 14-stündige Tour führt von Oberstdorf aus nach Spielmannsau und zur Kemptner Hütte. Diese befindet sich in einer Höhe von 1844 Metern und wird vom Bergsteiger nach vier Stunden erreicht. Von der Kemptner Hütte geht es über den Oberen Mädelejoch. Weiter zur Krottenkopfscharte und nach einer kleinen Kletterpartie zum Großer Krottenkopf Gipfel. Die benötigte Zeit liegt bei drei Stunden und führt über die Kemptner Hütte zurück nach Oberstdorf.

Riffelspitze

Die im Wettersteingebirge in Bayern befindliche Riffelspitze ist bei Bergsteigern ebenfalls beliebt. Eigentlich handelt es sich sogar um zwei Spitzen: Die 2263 Meter hohe Süd-Spitze und die 2242 Meter hohe Nord-Spitze.
Eine schwere Tour für Profibergsteiger führt beispielsweise auf die Süd-Spitze. Die Gesamtdauer der Bergtour liegt bei sieben Stunden. Sie beginnt in Hammersbach. Von dort geht es weiter zur Höllentaleingangshütte, zur Höllentalangerhütte. Von dort gehts zur Riffelscharte und zur südlichen Riffelspitze. Der Abstieg erfolgt von dort über die Riffelscharte zum Eibsee und zurück zum Ausgangspunk.

Benediktenwand

Eine weniger hohe Bergtour ist die Benediktenwand. Sie ist in den Bayerischen Voralpen zu finden und stellt einen 1801 Meter hohen Bergrücken dar. Für eine mögliche Tour von Benediktenbeuern, über die Tutzinger Hütte und zur Benediktenwand werden rund sieben Stunden benötigt. Der Gipfelanstieg kann von Osten oder Westen begangen werden. Schwerer ist der Ostanstieg. Er bietet Bergsteigern zwei drahtseilgesicherte Felsstufen und kleinere abgetretene Schrofenpassagen an. Der Abstieg erfolgt am besten über die Westseite der Wand.

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