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Klettersteig- gehen treffend erklärt: Von der richtigen Ausrüstung bis zu den Hauptvarianten des Klettersteig-gehens

Klettersteige sind dem Bergsteiger auch unter der Bezeichnung Via Ferrata geläufig. Dieser Begriff stammt aus dem Italienischen und bedeutet nichts anderes als Eisenweg. Damit ist ein Klettersteig bereits grundsätzlich erklärt. An einem im Berg fixierten Stahlseil, begibt man sich über den Klettersteig durch die Berge. Hier erfährst du was ein Klettersteig ausmacht und welche Ausrüstung du benötigst um einen Klettersteig zu gehen.

Das macht den Klettersteig aus

Auf einer Via Ferrata befindet man sich irgendwo zwischen Wandern und Klettern. Die Wege bestehen unter anderem aus eisernen Tritten, die durch alpines Gelände führen. Denn ohne diese Stahlstifte sind mache Wege nur sehr schlecht zu begehen. Die Sicherung erfolgt über durchgängige Drahtseile. An den Drahtseilen sichert man sich mit einem Klettersteigset. Denn das Klettersteigset stellt die sichere Verbindung zwischen Drahtseil und Hüftgurt her. Über diese Zwischensicherungen ist Bergsteiger mit dem Berg sicher verbunden.

Die richtige Ausrüstung

Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen ist das Klettersteiggehen gefährlich. Denn ein Sturz darf nicht unterschätzt werden. Wenn ein Kletterer stürzt kann sich dieser schwer verletzen. Deshalb sollte man jede Klettersteigtour nur mit der richtigen Ausrüstung starten. Dazu gehören neben dem Klettergurt ein Klettersteigset, ein Helm, der gegen eventuelle Steinschläge schützt, und Handschuhe. Zusätzlich ist es wichtig auf das passende Schuhwerk zu achten. Ein Bergschuh mit biegesteifer Sole, ist perfekt geeignet für eine Tour am Steig. Was den Gurt gibt es verschiedene Varianten.

Gurt

Die meisten Klettere sind mit einem Hüftgurt anzutreffen. Aber für Kinder werden auch gerne Komplettgurte benutzt. Über das Klettersteigset verbindet man sich dann mit dem Sicherungsdrahtseil. Auch der Helm ist passend zu wählen. Im eigenen Interesse sollte man ausschließlich mit Kletterhelmen klettern. Da sich Fahrrad- oder Skihelme dafür nicht eignen.

Handschuhe

Die Handschuhe sind deshalb notwendig, weil die Hände beim Klettern hohen Belastungen ausgesetzt sind. Die Sicherungsseile sind oft rau, gelegentlich greift man beim Klettern auch in den kantigen Fels. Ohne richtigen Schutz kann dies zu Verletzungen führen. Notfalls können Bauhandschuhe benutzt werden. Klettersteighandschuhe eignen sich jedoch am besten und bieten über die Schutzfunktion hinaus auch besseren Halt.

Unterschied versicherter Weg und Klettersteig

Versicherte Wege sind keine Klettersteige, diese Wege sind nur punktuell und nicht durchgängig abgesichert. Hier werden Drahtseile gespannt um sich an schwierigeren Stellen bei einer Bergtour festhalten zu können. Bei ein versicherten Weg gibt es jedoch keine Garantie, dass an jeder gefährlichen Stelle ein Drahtseil vorhanden ist. Aus diesem Grund sollten Anfänger lieber einen richtigen Klettersteig wählen.

Nutzt man Strecken mit einem durchgängig gespannten Drahtseil mit Zwischensicherungen, die durch Leitern, Seilbrücken oder Eisentritte ergänzt werden, handelt es sich um die klassische Variante eines Klettersteigs.

Von einem Sportklettersteig spricht man dann, wenn man besonders schwierige Steige benutzt. Diese sind nur für geübte und trainierte Kletterer mit Erfahrung geeignet. Hier ist nur das Drahtseil zum sichern vorhanden. Eisentritte oder andere Hilfsmittel sind hier nicht vorhanden. Dies erhöht die Schwierigkeit des Steiges, was die Schwierigkeit des Steiges erhöht. Oft bewegen sich Sportklettersteiggeher in ausgesetztem Gelände und passieren Überhänge.

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